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Hypnose bei rheumatischen und chronischen Schmerzen

Hypnose beginnt im Kopf

Neurologische Forschungsergebnisse belegen in diesem Zusammenhang, dass Hypnose direkt auf das limbische System im Kopf einwirkt sowie auf den Vagusnerv. Das limbische System ist ein sehr alter Teil des Gehirns, der sich aus mehreren Strukturen zusammensetzt. Es werden ihm Leistungen, wie die Steuerung der Funktion von Antrieb, Lernen, Gedächtnis, Emotionen sowie vegetative Regulationen zugeschrieben. Hinzu kommt nach neueren Erkenntnissen der Gehirnforschung der direkte Einfluss auf den Vagusnerv, der sich vom Gehirn bis zu den inneren Organen, bekannt auch als Sonnengeflecht, ersteckt und Körper und Seele miteinader verbindet. Vereinfacht gesagt funktioniert es so, dass neben seelischen und körperlichen Veränderungen zusätzlich im Unterbewusstsein vorhandene Gedanken, Überzeugungen und Glaubenssätze verändert werden, die die Ressourcenaktivierung und somit die Selbstheilungsprozesse eines Menschen begünstigen und gleichzeitig die innere Balance wieder herstellt und somit als Work-Life-Integration wirkt, also als eine "Zauberformel" und langfristige Versicherung für die Gesundheit durch den Einklang zwischen der Arbeit und dem Privatleben .

Wissenschaftlicher Wirksamkeitsnachweis der Hypnose

Meine Arbeit basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen der Gehirnforschung und gilt als umfassend  evaluiert und in seiner Wirksamkeit nachgewiesen. Die Erfolgsquote liegt zwischen 70 und 90 Prozent. Es kommen Elemente der wissenschaftlich fundierten Hypnose zum Einsatz, denn seit März 2006 ist die Hypnotherapie auch vom Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie der Bundesregierung  als Therapiemethode anerkannt (siehe Deutsches Ärzteblatt, 2006).

Vorbereitung auf eine Hypnotherapie bei chronischen Schmerzen

Die nachfolgenden Ratschläge ersetzen zwar keine Schmerztherapie, haben sich aber im Rahmen einer Behandlung und Selbsthilfe insbesondere bei chronischen Schmerzen als sehr hilfreich erwiesen. Wähernd jeder der zwei Empfehlungen dazu beitragen kann, chronische Schmerzen zu mindern, entfalten sie gemeinsam eine Wirkung, die über die Summe der Einzelwirkungen hinausgeht.

Negativberichterstattung meiden und eine Entspannungsmethode erlernen

Bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von chronischen Schmerzen tragen emotionale und körperliche Spannungen wesentlich zu einer Verstärkung der Schmerzen bei, indem sie zu einer Negativspirale  aus emotionalem Stress, körperlichen Spannungen und Schmerzen führen. Diese wiederum verstärken die emotionale Belastungen und die Schmerzen. Meine Empfehlung ist daher, der Verzicht auf die "Negativberichterstattung". Schon alleine die Minderung von negativen Einflüssen durch Meldungen aus dem Fernsehen, dem Radio, den Printmedien oder dem Internet führen zu einer spürbaren Reduzierung der Schmerzen. Probieren Sie es noch heute aus, es funktioniert.

Als konsequente Fortsetzung meiner Empfehlung ist es sinnvoll eine Entspannungsmethode zu erlernen. Hierzu eignen sich das Autogene Training oder die Progressive Muskelentspannung. Das Erlernen der Entspannung führt automatisch zu einer Schmerzlinderung. Darüber hinaus wird die Schmerzschwelle erhöht. Dieser Anfangserfolg im Rahmen der Selbsthilfe kann durch die Hypnotherapie nach Milton Erickson erheblich verstärkt werden. Es sind meist nur wenige Sitzungen notwendig, insbesondere wenn die Suggestibilität und die Visualisierungsfähigkeit gut oder sehr gut sind. Diese Fähigkeiten sind insbesondere bei Kindern stark ausgeprägt.

Hypnotherapie nach Milton Erickson bei chronischen Schmerzen

Rheumaschmerzen  gehören  zu den chronischen Schmerzen sind aber nicht rein somatisch bedingt, sondern können mit psychosozialem Stress zusammenhängen, wie eine grossangelegte Untersuchung mit insgesamt 2.675 Probanden im Jahre 2009 gezeigt hat. Dabei reichen manchmal einfache Interventionen aus, um eine drastische Reduktion rheumatischer Schmerzen zu erreichen.

Dissoziativen Techniken haben das Ziel eine gegebene kinästhetische "Schmerzgestalt" aufzulösen, in ihren Grenzen zu verwischen, in ihren Proportionen, in ihrer Lokalisation, ihrer Sinnesmodalität und Qualität zu verändern. Dissoziative Techniken sind indiziert für symptomatische Vorgehensweisen. Sie sind wahrscheinlich um so wirksamer, je suggestibler ein Klient ist und je besser die Visualisierungsfähigkeit ausgeprägt ist. Eine weitere Technik ist die Veränderung des sensorischen Schmerzerlebens, in dem eine Gefühllosigkeit oder eine andere Sinnesempfindung suggeriert wird. Bei der Technik der Symptomverschiebung wird der Schmerz hinsichtlich Grösse und Position verändert.

Ein anderer Ansatz sind assoziative Techniken. Sie eignen sich sowohl zur symptomatischen, wie zur problemorientierten Behandlung von Schmerzen. Während bei dissoziativen Techniken der Schmerz aufgelöst werden soll, zielen die assoziativen Techniken zunächst auf die Herstellung einer klaren "Schmerzgestalt", entweder bei diffusen Schmerzen als Voraussetzung für eine sinnvolle Bedeutungsgebung oder wenn dissoziative Techniken z. B. wegen mangelnder Hypnotisierbarkeit nicht möglich sind. Assoziative Techniken erfordern immer eine aktive Mitarbeit und eine hohe Motivation auf der Seite der Klienten.


Möglichkeiten und Grenzen der Hypnose in der Schmerztherapie

Man unterscheidet bei der Hypnotherapie zwischen absoluten Kontraindikationen, bei denen die Therapie in Hypnose keinesfalls Anwendung finden solte. Und relative Kontraindika-tionen, bei denen die Hypnose nur unter bestimmten Umständen zur Anwendung gelangen darf.

Zu den absoluten Kontraindikation gehören insbesondere: die Schizophrenie, die Epilepsie, schwere Depressionen, endogene Psychosen und der Altersstarrsinn. Hierzu muss allerdings festgestellt werden, dass sich die Sichtweisen auf die genannten Krankheitsbilder teilweise geändert haben, so dass Sie im Zweifel einen Psychiater mit klinischer und eindeutiger Hypnoseerfahrung aufsuchen sollten.

Bei relativen Gegenanzeigen kann es sich um fehlende psychische Voraussetzungen, mangelnde innere Bereitschaft, missbräuchliche Anwendungen oder gesundheitliche Risiken, wie Neigung zu Kurzschlusshandlungen, handeln.



 
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